Change Maker Porträts
BildProjekt-TitelOrganisationOrganisation NameLogoKontaktMotivationKurzbeschriebMassnahmenWiderständeNutzenBeitrag ArmutslinderungErgebnisseLinksRealisierungNachhaltigkeits-BereichNachhaltigkeits-PyramideLandHDIFussabdruck
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Faire Kaffeekapseln für Nespressomaschinen
Change Maker
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der Redaktion bekannt
Anlass ist das Ferienhaus, für dass der Change Maker zuständig ist. Viele Parteien gehen dort ein und aus, alle haben spezielle Kaffeewünsche. Eine Nespressomaschine scheint dies zu lösen, doch das bedeutet Kapselkaffee.
Der Change Maker wollte wissen - gibt es Kapseln ohne Alu-Deckel? - gibt es bio-faire Kapseln?
1) Recherche, was für Kapseln auf der Nespresso-Maschine laufen 2) Wissen nutzen + für andere verfügbar machen
Nein, die Infos muss ja niemand nutzen
Sensibilisierung: Viele wissen nicht, - dass inzwischen auch andere Kapseln auf einer Nespresso-Maschine genutzt werden können. - wo sie bio-faire Kapseln bzw. abfallarme Kapseln kaufen können
Konsum von bio-fairem Kaffee in der Schweiz garantiert Kaffeebauern im Weltsüden ein Existenzminimum und gute Umweltbedingungen. Kapselkaffee ist gegenüber anderen Kaffeezubereitungen verpackungsintensiv. Biologisch abbaubare Kapseln reduzieren den Ressourcenverbrauch für die Verpackung.
Der Change Maker stellte sein Wissen zur Verfügung - im Ferienhaus - in der lokalen Kirchgemeinde für eine Aktion am Suppensonntag - als Infoblatt Die Onlineshops der Marken wurden auf www.faireseiten.ch registriert.
2016
Umwelt / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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nachhaltige Papier- und Druckpolitik
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
Papierprodukte spielen in der Sensibilisierungsarbeit eine wichtige Rolle – sei es als Werbemittel, Infoblätter oder Sitzungsunterlagen. Damit ist der Umgang mit Papier ein wichtiger Faktor unserer nachhaltigen Organisationskultur.
Wir wollten wissen, - was bei Papier und Druck relevante Umwelt- und Sozialaspekte sind - was aktuell als vorbildlich gilt und - wie wir in diesem Punkt vorbildlich werden können
1) Internetrecherche zu den Fakten -> Erstellung eines Infoblatts 2) Diskussion im StopArmut-Team des Entwurfs der StopArmut-Standards 3) Gemeinsamer Beschluss einer praktikablen und vom StopArmut-Team getragenen Papier- und Druckpolitik
a) Die bisherige Standarddruckerei konnte die gewünschten Kriterien zunächst nicht erfüllen. Eigentlich wollte man nicht wechseln. Hier wurde ein Gespräch gesucht. b)Die Meinung, dass eine nachhaltige Druckpolitik nicht finanzierbar ist musste mit Marktrecherche widerlegt werden.
sichtbare Vorbildfunktion: Nachhaltige Nutzung von Papier zeigt soziale Verantwortung und Umweltbewusstsein Vereinfachte Arbeitsabläufe: Die Standards schaffen Klarheit in internen Abläufen, Zuständigkeiten und Standards bei der Papier- und Druckereiwahl.
Gerechter Leben im Norden heisst im Norden den Ressourcenverbrauch zugunsten der Länder im Weltsüden zu reduzieren. Jeder 5. Baum wird für die Papierherstellung gefällt. Papier aus verantwortungsvoller Forstwortschaft bzw. Recyclingpapier beachtet Umweltschutz und soziale Rechte indigener Völker.
Verbesserte Nachhaltigkeitsbilanz der Arbeit von StopArmut: - Drucksachen werden CO2-neutral hergestellt -> keine Klimabelastung - Druckmengen werden hinterfragt und reduziert -> weniger Papierabfall -Schriftliche Organisationsstandards -> Sicherung des Organisationswissen Sensibilisierungsmaterial: Infoblatt zu Papier und Druckprodukten für Change Maker inkl. Leitfaden zu Labeln Nachfrage für nachhaltige Produkte: StopArmut stärkt mit seinen Aufträgen die Nachfrage für nachhaltige Papier und Druckprodukte
Druckpolitik von StopArmut: unveröffentlicht, auf Anfrage erhältlich
Infoblatt
Change Maker Proträt als PDF
2015
Umwelt / Gesellschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
0.9
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MichelsAmt
Unternehmen
Gaudis AG Wertschöpfungsgemeinschaft Michelsamt
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Christina Bachmann-Roth, Geschäftsführerin Gaudis AG, Stift 27, 6215 Beromünster 041 931 02 51
Mit unseren regionalen Spezialitäten wollen wir einen Mehrwert schaffen für die Konsumenten und für alle Glieder der Wertschöpfungskette vom Bauern bis zur Vermarktung.
In der Region Michelsamt haben sich Bauern, Käser und die Produktevermarktung in einer Werschöpfungsgmeinschaft zusammengeschlossen. Ziel ist die nachhaltige regionale Produktion von Anfang an. Sogar das Tierfutter wächst in der Region. Bauern, die im Projekt mitarbeiten, importieren kein Soja aus Brasilien, Maiskleber aus China oder Lucerne aus Frankreich, sondern bauen ihr Tierfutter selbst an.
Die Richtlinien an die Primärproduktion sowie das entsprechende Kontrollkonzept wurden in der Gemeinschaft erstellt. Die Markenrichtlinien beinhalten konkrete Anforderungen an Tierhaltung (Kühe müssen an 26 von 30 Tage in der Vegetationsperiode auf die Weide gelassen werden), Fütterung und Biodiversität. Mittlerweile haben schon 11 Bauern ihre Fütterung total umgestellt. Für die Umstellung gilt jeweils eine Übergangsfrist. Die Käser verpflichten sich, den Mehrwert, den sie durch den zusätzlichen Produkteverkauf erwirtschaften, mit den Bauern zu teilen. Gaudis AG vermarktet die Michelsamt Produkte im Auftrag der Gemeinschaft.
Ja, die Widerstände am Anfang des Projektes waren gross: '- kann wirklich ein Mehrwert erzielt werden? - sind die Konsumenten bereit, mehr zu zahlen - ist das inländische Futter für die Tiere nicht viel zu teuer für die Bauern und kann die teure Beschaffung vom Milchpreis kompensiert werden? - Leidet die Tiergesundheit nicht zu stark? - z.T. kritische Einstellung zu Gemeinschaftsprojekten allgemein --> Widerstände konnten teilweise durch Analyse, vor allem aber durch einzelne Personen, die eine Vorreiterrolle einnehmen (Bauern, die die Idee von Anfang an vertreten und umsetzen) überwunden werden. Und wir haben auch einfach mal gestartet nach einer gewissen Planungsphase.
Sensibilisierung auf den Konsum. Regionale Produkte sind nicht gleich regionale Produkte. Das Kraftfutter stammt meist zu 100% aus dem Ausland. Da ist die Produktion weniger kontrolliert in Bezug auf Ökologie, Pflanzenschutz sowie Gentechnologie und der CO2 Ausstoss ist aufgrund der langen Logistikwege viel höher.
lokale Futtermittel bedeutet k e i n e Beteiligung an Umwelt- und Sozialproblemen des Futtermittelanbaus in Südamerika wie Treibhausgasemission durch Rodungen, Landkonflikte zwischen Konzernen und lokaler Bevölkerung, Verarmung der Biodiversität und Gefährdung der lokalen Ernährungssicherheit durch Monokulturen für den Export. Die Vermarktung sensibilisiert in der Schweiz für die Futtermittelproblematik (> 80% der Eiweissfuttermittel stammen aus dem Ausland) und erbringt den Nachweis, dass regionale Alternativen wirtschaftlich sind.
Verkauf von rund 10 t Michelsamt Käse in der Schweiz 2015 Hohe Käsequalität kann trotz veränderter Milchproduktion gehalten werden Herdenmanagement der Bauern funktioniert, Kühe sind gesund Sensibilisierung der Konsumenten auf Futterbeschaffung
2015
Umwelt / Wirtschaft
nachhaltige Ziele
Schweiz
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Non-Profit-Organisation
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der Redaktion bekannt
Im Büroteam entstand der Wunsch, auf fairen Kaffee umzustellen.
Umstellung des Kaffees im Büro für Team und Gäste auf fair gehandelten Kaffee.
Imporvisierte Kaffee-Degustation. Nachdem alle faire Kaffees aus den Läden in der Umgebung im Geschmack "durchfielen" wurde bei einer Rösterei, die nur Fair Trade Kaffee anbietet, ein Sortiment zum Testen bestellt. In einer Blinddegustation wurden die Kaffeesorten nacheinander im Büroalltag auf der Kaffeemaschine getestet. Der bisherige Kaffee war auch dabei. Alle Teammitglieder konnten auf einem Zettel dei Kaffeesorten mit 1-10 bewerten. Der Kaffee mit dem besten Resultat wurde anschliessend eingeführt. Es war ein fairer Kaffee ;). Die Kaffeemaschine wurde mit einem Kleber "Hier geniessen sie fair" gekennzeichnet, damit auch Gäste wissen, dass der Kaffee fair ist.
Kaffee ist Geschmacksache. Der neue Kaffee muss gut schmecken. Der Kaffee muss gut organisierbar sein per Bestellung oder in einem Laden nebenan.
Teamaktion des Büroteams Mehr Absatz für fair gehandelten Kaffee Bewusstsein für Nord-Süd-Solidarität im Alltag
Mehr Absatz für Fair Trade Kaffeebauern, die durch fair gehandelten Kaffee einen gesicherten Existenzlohn erhalten. Im Büro wird mehr Kaffee getrunken als in Privathaushalten. Multiplikationseffekt, wenn Gäste wahrnehmen, dass der Kaffee fair ist und gut schmeckt.
Der Kaffee ist umgestellt, das Team und die Gäste geniessen fair gehandelten Kaffee. Die Kennzeichnung des Kaffees und das Gespräch über die Umstellung führte zu Multiplikationseffekten.
2014
Gesellschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
0.9
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Suppensonntag
Kirche
reformierte Kirchgemeinde
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der Redaktion bekannt
Ein Suppenzmittag hat in vielen Kirchgemeinden in der Fastenzeit Tradition. Das ist ein guter Anlass, zu fairer Tischgemeinschaft einzuladen. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, für Entwicklungsprojekte Spenden zu sammeln.
In der Fastenzeit wird an einem Sonntag die Nord-Süd-Solidarität im Gottesdienst thematisiert. Anschliessend wird als Gemeindeanlass ein bewusst einfaches Suppenzmittag organisiert. Im Gottesdienst und am Essen werden Spenden für ein Projekt der Kampagne gesammelt.
Auch die Suppen selbst sollen zur Kampagne passen. Sie wurden darum gemeinsam gekocht. Alle Zutaten, die in Bio- und Fair-Trade-Qualität zu bekommen waren, tragen diese Labels. Diese Kosten übernimmt die Gemeinde, damit alle Spenden direkt dem Projekt zugute kommen. Beim Suppenkochen am Samstag mit einem 6-köpfigen Team gab es einen Input zur Klimabilanz der Suppen. Am Sonntag wurde diese Information der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
keine. Aber es gab Bedenken zu den Fragen: - Findet das gemeinsame Suppenkochen Anklang? - Wie teuer wird der bio-faire Einkauf?
- Sensibilisierung für das Thema der Fastenkampagne, hier "weniger für uns, genug für alle" mit dem schwerpunkt Klimawandel - Spenden für ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit
Der Klimawandel trifft Kleinbauern im globalen Süden besonders hart. KLimaschutz ist daher ein Beitrag zur Armutslinderung. Zwei der vier Suppen erfüllen den aktuellen CO2-Grenzwert für klimafreundliche Menüs. Infos zeigen, wie die anderen zwei Suppen ebenfalls klimafreundlich werden könnten. Ein Multiplikationseffekt wird durch die Klimainfos erreicht. Die gesammelten Spenden unterstützen ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit.
Kosten: Die Kosten pro Person beliefen sich auf 4.25 Franken Gemeinschaftserlebnis: Nach dem Familiengottesdienst geniessen rund 80 Personen Gemeinschaft beim Suppenzmittag. Glaubwürdiges Handeln als Kirchgemeinde: Suppenauswahl und Qualität der verwendeten Zutaten entsprechen dem Motto der Fasten-Kampagne.
2015
Gesellschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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Nachhaltige Konferenzausrichtung
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
StopArmut will Nachhaltigkeit an der Konferenz erlebbar machen. • dies soll die Kernbotschaft der Konferenz verstärkten. Das Konzept der Nachhaltigkeit hilft, einen glaubwürdigen Organisationsstil vorzuleben, der sich für eine gerechtere Welt gerade im Alltagshandeln einsetzt. • Die Konferenz soll ein Ort sein, der Teilnehmende zu einem verantwortungsbewussten Lebensstil inspiriert.
Die nachhaltige Konferenzausrichtung wurde in Trägerkreis und Organisationskomitee organisatorisch verankert. Leistungen wurden mit Indikatoren gemessen. Zu zehn Handlungsfelder wurden Massnahmen beschlossen, die der kernbotschatf der Konferenz dienen und nachhaltiges Handeln stärken. An der Konferenz waren verschiedene Aspekte für Tagungsgäste erlebbar. Leistungen wurden gemessen und in einen Bericht nach der Konferenz ausgewertet.
vgl. Leistungsbericht der Konferenz mit Zielen, Massnahmen und Ergebnissen
Nein, bereits die Vorjahreskonferenz wurde mit diesem Konzept organisiert. Damals gab es Bedenken und Widerstände. Doch da die Erfahrung gut war, war 2015 vieles ein Selbstläufer bzw. waren Engagierte motiviert noch mehr zu machen.
Glaubwürdigkeit von StopArmut: Die Organisation setzt selber um, was sie propagiert. Mitwirkende und Gäste schätzen nachhaltiges Engagement. Dies unterstützt eine positive Ausstrahlung der Konferenz. Die Massnahmen führen zu einer verbesserten Nachhaltigkeitsleistung der Konferenz. Die Kommunikation zu einzelnen Massnahmen inspiriert Gäste und Mitwirkende zum Handeln auch in ihrem Umfeld.
Das Konferenzthema "Frieden fördern" versteht sich als Beitrag zur Armutslinderung. Frieden ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Die Konferenzausrichtung achtete u.a. auf Klimaschutz und Abfallvermeidung. Beides lässt Armutsbetroffenen mehr Entwicklungsmöglichkeiten, da dies den zu hohen Schweizer Fussabdruck senkt - zu Gunsten derer, die noch zu wenig haben.
vgl. Leistungsbericht der Konferenz mit Zielen, Massnahmen und Ergebnissen
2015
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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Wer fliegt zur Konferenz?
Non-Profit-Organisation
interaction
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nachhaltig@stoparmut.ch
Wenn möglich sind Flugreisen zu vermeinden, da ihre Klimawirkung erheblich ist. Dennoch getätigte Flugreisen sollen optimalen Nutzen stiften.
Die alle drei Jahres stattfindende Konferenz der weltweiten Dachorganisation findet dieses Jahr in Lima statt. Zwei Flüge sind geplant - für den Kampagnenleiter und den Geschäftsführer der Organisation. Zusätzlich entstand die Idee, an der Konferenz eine globale Initiative zu lancieren und die Projektleiterin ebenfalls fliegen zu lassen. Jedoch sind nur 2 Flüge budgetiert.
Als Entscheidungshilfe wurde unter anderem der Nachhlatigkeitsleitfaden für Flugreisen verwendet: Während die ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte bei allen Personen gleich sind, gab es im sozialen Bereich Unterschiede. Dies lag an den individuellen Aufträgen / Zielen der Personen an der Konferenz. Während der Leitfaden für den Geschäftsführer eine "gelbe" Reise prognostizierte, war die Bewertung der Reise der Projektleiterin "grün".
nein
Die Entscheidung, wer auf die Dienstreise geht, wurde durch den Nachhaltigkeitsleitfaden im Sinne der Organisationswerte unterstützt. Wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte wurden berücksichtigt.
Die an der Konferenz lancierte Initiative dient der Armutsbekämpfung. Sie wurde durch die Präsenz der Projektleiterin optimal gestartet. Die Beschränkung auf 2 Flüge und Kompensation des CO2-Ausstosses limitiert den Beitrag zum Klimawandel durch die Dienstreisen.
Der Geschäftsführer verzichtete auf die Reise und die Projektleiterin flog mit dem Kampagnenleiter. Dies steht im Einklang mit den Empfehlungen des Nachhaltigkeitsleitfadens für Flugreisen. Die an der Konferenz präsenten Personen konnten Kontakte knüpfen, die nun durch Mail und Video-Kontakte realisiert werden.
2015
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
nachhaltige Prozesse
Schweiz
0.9
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Klima-Sandwiches als Konferenzverflegung
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
Unsere Ernährungsart kann im Weltsüden das Konfliktpotenzial verstärken oder entschärfen, je nachdem, was auf den Tisch kommt. Zusätzlich hat die Verpflegung den zweithöchsten Einfluss auf den CO2-Ausstoss einer nationalen Konferenz.
Es galt, an der Konferenz Essen und Trinken möglichst umweltverträglich anzubieten und die Versorgung mit Geschirr ressourcenschonend zu gestalten.
Kriterien für die Sandwich-Rezepte: CO2-bewusst (heisst fleischlos und möglichst pflanzlich, regional, kalt) fair und schmackhaft. Mittagsbuffet mit Erklärungen zu CO2-Bilanz, Labeln und Nachhaltigkeit. Foodwaste durch Lunchpakete für die Heimreise vermieden.
Gab es in der Planung keine, jedoch war es wiederum eine Herausforderung regionale Lieferanten zu finden. Im Bereich Verpackung sind nicht alle ökologisch optimalen Lösungen umsetzbar, die stark zu Gunsten ökonomischer und sozialer Krieterien gehen würden.
Klimabilanz der Konferenz verbessern (CO2-armes Mittagessen) Abfallbilanz der Konferenz verbessern (kein Foodwaste, kein Einweggeschirr) Gäste werden informiert + sensibilisiert, können Aktion nachmachen.
Der Klimawandel trifft Kleinbauern im globalen Süden besonders hart. Klimaschutz ist daher ein Beitrag zur Armutslinderung. Alle Sandwiches liegen weit unterhalb des aktuellen CO2-Grenzwertes für klimafreundliche Menüs. So kann man sogar mehrere Sandwiches essen, bevor man den Grenzwert erreicht.
Geringe CO2-Bilanz des Sandwichbuffets, das bei Gàsten gut ankam. Rezepte und CO2-Bilanzen zum nachmachen für interessierte Teilnehmende Glaubwürdiges Handeln von StopArmut, dessen Ziel die Armutsverminderung ist.
2015
Umwelt / Gesellschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
0.9
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Nachhaltige Konferenzausrichtung
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
StopArmut will Nachhaltigkeit an der Konferenz erlebbar machen. • dies soll die Kernbotschaft der Konferenz verstärkten. Das Konzept der Nachhaltigkeit hilft, einen glaubwürdigen Organisationsstil vorzuleben, der sich für eine gerechtere Welt gerade im Alltagshandeln einsetzt. • Die Konferenz soll ein Ort sein, der Teilnehmende zu einem verantwortungs-bewussten Lebensstil inspiriert.
Die nachhaltige Konferenzausrichtung wurde in Trägerkreis und Organisationskomitee organisatorisch verankert. Leistungen wurden mit Indikatoren gemessen. Zu zehn Handlungsfelder wurden Massnahmen beschlossen, die der Kernbotschaft der Konferenz dienen und nachhaltiges Handeln stärken. An der Konferenz waren verschiedene Aspekte für Tagungsgäste erlebbar. Leistungen wurden gemessen und in einem Bericht nach der Konferenz ausgewertet.
vgl. Leistungsbericht der Konferenz mit Zielen, Massnahmen und Ergebnissen
Da die Konferenz mit grossem ehrenamtlichen Engagement ausgerichtet wird, stand die Frage im Raum, ob und wenn ja wie eine nachhaltige Konferenzausrichtung zu mehr Arbeit und mehr Wissensbedarf führt. Und wenn ja, wie dies bewältigt werden soll.
Glaubwürdigkeit von StopArmut: Die Organisation setzt selber um, was sie propagiert. Mitwirkende und Gäste schätzen nachhaltiges Engagement. Dies unterstützt eine positive Ausstrahlung der Konferenz. Die Massnahmen führen zu einer verbesserten Nachhaltigsleistung der Konferenz. Die Kommunikation zu einzelnen Massnahmen inspiriert Gäste und Mitwirkende zum Handeln auch in ihrem Umfeld.
Das Konferenzthema "Umwelt" versteht sich als Beitrag zur Armutslinderung. Denn es sind vor allem die Menschen im Weltsüden, die die negativen Folgen spüren, die durch unseren Ressourcenverbrauch entstehen. Dazu sollte auch die konferenz selbst durch eine nachhaltige Ausrichtung betragen. U.a. waren auf Klimaschutz und Abfallvermeidung ein Thema. Beides lässt Armutsbetroffenen mehr Entwicklungsmöglichkeiten, da dies den zu hohen Schweizer Fussabdruck senkt - zu Gunsten dere, die noch zu wenig haben.
vgl. Leistungsbericht der Konfernez mit Zielen, Massnahmen und Ergebnissen
2014
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Ziele
Schweiz
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Vegetarische Sandwichs als Konferenzverpflegung
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
Mit umweltbewusster und fairer Konferenzausrichtung kann ein Veranstalter Zeichen setzen. Die Verpflegung ist dafür ein sichtbarer und relevanter Aspekt.
Die StopArmut-Konferenz 2014 hatte Umwelt als Schwerpunktthema. Daher wollte man auch Nachhaltigkeit praktisch vorleben. Es galt, Essen und Trinken möglichst umweltverträglich anzubieten und die Versorgung mit Geschirr ressourcenschonend zu gestalten.
Kriterien für das Essen waren fleischlos, bio, fair, kalt und möglichst regional. In der Planung wurde auch auf Ökobilanzen zu Verpackung und Lebensmitteln geachtet. Statt Geschirr gab es zum Sandwich-Buffet Recycling-Servietten. Es gab Auffüllstationen für die PET-Flaschen, so brauchte es keine Trinkbecher. Vermeidung von Foodwaste.
Gab es keine, jedoch war Aufwand und Kosten ungewiss.
Eine schmackhafte Verpflegung, die auch Umwelt- und Sozialkriterien berücksichtigt. Dazu kam Ressourcenschutz, Klimaschutz und tiefe Kosten für die Besucher. Glaubwürdiges Handeln der Kampagne StopArmut.
Der Klimawandel trifft Kleinbauern im globalen Süden besonders hart. Der Futtermittelanbau trägt zu Klimaschutz ist daher ein Beitrag zur Armutslinderung.
70% der Lebensmittel trugen ein Bio- oder Fair-Trade-Label, 49% stammten aus der Region. Nur 14% der Lebensmittel entsprachen keinem Nachhaltigkeitskriterium. Die nachhaltige Verpflegung wurde zu 10 SFr/Person realisiert und schmeckte den Gästen sehr gut. Die Rezeptsammlung wurde zum Nachmachen veröffentlicht.
2014
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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Kaffee + Wasser im Büro
Unternehmen
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
Die Firmenpolitik legt Wert auf verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Doch für die eigene Abteilung ist dies schwer fassbar, ist der Beitrag doch vermeintlich klein. Und trotzdem wollen wir beitragen. Aber wie ?
Es geht darum in einer Sitzung die Firmenpolitik auf die eigene Abteilung herunterzubrechen. Dabei liegt der Fokus darauf, was jeder einzelne tun kann, innerhalb des gegebenen Rahmens der Organisation und unserer Entscheidungsfreiräume.
In einer Sitzung erläuterte eine externe Expertin die Relevanz der Nachhaltigkeitspolitik der Firma für die gesellschaftliche Zukunft in Europa und bezogen auf die Tätigkeiten und den Konsum unserer Abteilung. Dabei kamen auch die Wasserknappheit in Teilen Europas und insbesondere an einigen der Standorte der Firma zur Sprache, die unsere Abteilung regelmässig besucht. Die Teilnehmenden diskutierten und beschlossen Massnahmen, die sie selbst und ihre Gruppen umsetzen wollen.
Der Abteilungschef musste für die Sitzung gewonnen werden. Dies war möglich in dem ein Abteilungsmitglied ihm vorab den Nutzen der Sitzung für die Motivation der Abteilung aufzeigte.
Die offene Diskussion über Ressourcenverbrauch führte dazu, dass sowohl soziale, ökonomische und umweltbezogene Aspekte diskutiert wurden, die den einzelnen Teammitgliedern am Herzen lagen. Dabei kam auch die Gesundheit am Arbeitsplatz und auf Reisen zur Sprache. Der Austausch untereinander führte dazu, dass spontan Massnahmen erkannt und beschlossen wurden.
Leitungswasser trinken schont Ressourcen gegenüber anderen Kaltgetränken (Herstellung, Verpackung, Transport). Dies hilft den zu hohen Schweizer Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Die Massnahme sensibilisiert gelichzeitig dafür,d ass sauberes Trinkwasser keine selbstverständlcihkeit ist. Fair Trade Kaffee schafft existenzsicheres Einkommen im Weltsüden. Recycling von Kaffeekapseln spart Ressourcen.
1) es wurde beschlossen, das Angebot von Süssgetränken zu reduzieren und stattdessen jedem Mitarbeiter eine Trinkflasche für Leitungswasser zu schenken, mit der Ermunterung zum bewussten Nutzen der am Standort gegebenen hohen Wasserqualität. 2) die verwendeten Kaffeekapseln werden gesammelt und recycliert. Ebenfalls wird nach passenden Fairtrade Kapseln gesucht (2016 eingeführt)
2015
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
grundlegende Glaubwürdigkeit
Schweiz
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Optimiertes Reisen in Europa
Unternehmen
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
Die Firmenpolitik legt Wert auf CO2-Reduktion. Doch für die eigene Abteilung ist dies schwer fassbar, ist der Beitrag doch vermeintlich klein. Und trotzdem wollen wir beitragen. Aber wie ?
Es geht darum in einer Sitzung die Firmenpolitik auf die eigene Abteilung herunterzubrechen. Dabei liegt der Fokus darauf, was jeder einzelne tun kann, innerhalb des gegebenen Rahmens der Organisation und unserer Entscheidungsfreiräume.
In einer Sitzung erläuterte eine externe Expertin die Relevanz der Nachhaltigkeitspolitik der Firma für die gesellschaftliche Zukunft in Europa und bezogen auf die Tätigkeiten unserer Abteilung. Da die Abteilung viel im europäischen Teil des Konzerns reist, wurde insbesondere das Reiseverhalten der Abteilungsmitglieder diskutiert. Als Grundlage dazu diente der Nachhaltigkeitsleitfaden für Dienstflüge von StopArmut. Die Teilnehmenden diskutierten und beschlossen Massnahmen, die sie selbst und ihre Gruppen umsetzen wollen.
Der Abteilungschef musste für die Sitzung gewonnen werden. Dies war möglich in dem ein Abteilungsmitglied ihm vorab den Nutzen der Sitzung für die Motivation der Abteilung aufzeigte.
Die offene Diskussion über Nachhaltigkeit der europäischen Reisen führte dazu, dass sowohl soziale, ökonomische und umweltbezogene Aspekte diskutiert wurden, die den einzelnen Teammitgliedern am Herzen lagen. Dabei kam auch die persönliche Belastung durch die Reisen zur Sprache. Der Austausch untereinander führte dazu, dass einzelne bisher nicht genutzte Möglichkeiten und Spielräume des Konzerns für sich in Zukunft mit gutem Gewissen nutzen (Home Office, Kompensation der Flugreisen bei der Buchung, Kombination von Flug hin und Bahn zurück, drängen auf Video statt Reisen, arbeiten an verschiedenen Konzernstandorten ...)
Bereits die Diskussion selbst führte zu optimiertem Reiseverhalten der Teilnehmenden. D.h. einsparen von Flügen und auch Pendlerverkehr durch optimierte Bewegungsmuster der Mitglieder
1) Auftrag an alle Teilnehmenden ihr Reisemuster zu optimieren 2) Betrachtung des aktuellen Jahrs als Basisjahr + Auftrag, den CO2-Ausstoss / Reiseaufwand im nächste Jahr gegenüber dem Basisjahr zu reduzieren 3) Anwendung des Nachhaltigkeitleitfadens für Dienstflüge als Schulungsinstrument in allen Gruppen der Abteilung
2015
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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persönliche Planung von Dienstreisen
Change Maker
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
der Redaktion bekannt
Die Arbeit erfordert Dienstreisen in ganz Europa. Diese sind mit Aufwand verbunden - sowohl persönlich wie für die Firma. Eine bewusste Planung kann die Anzahl und den Aufwand von Dienstreisen reduzieren - ebenfalls sowohl für die Firma wie einen selbst.
- Minimierung der Reisen (Anzahl), insbesondere der Flugreisen - Optimierung der getätigten Reisen hinsichtlich Verträglichkeit für das Privatleben und Nutzen für die berufliche Tätigkeit - Nachhatigkeiotsleitfaden für Dienstflüge von StopArmut als Anstoss und immer mal wieder als Kontrollinstrument
Terminplanung so, dass die Reiseziele möglichst nahe beieinander liegen oder "sich wie an einer Kette aufreihen". Reiserouten kreuz und quer nicht zulassen, dafür Kompromisse bei Terminen akzeptieren und z.B. Video auch während der Reise nutzen. Detailplanung und Zeiten mit Bahnverbindungen abstimmen, insbesondere den europäischen Hochgeschwindigkeitsverbindungen, um Flugreisen zu umgehen Nachhaltigkeitsleitfaden für Dienstflüge von StopArmut nutzen als Anstoss und immer mal wieder als Kontrollinstrument
die grösste Hürde ist der Gedanke "ich darf das nicht". Nur in seltenen Fällen sind die finanziellen Reisekosten höher, wenn Direktflüge anstatt Umsteigeflüge gebucht werden. Dem steht aber der Wert einer verkürzen Reisezeit entgegen, die in der Regel für Arbeit genutzt wird und daher der Firma direkt nutzt.
- Beispiel für andere - Mitarbeiterzufriedenheit - einen guten Eindruck beim Kunden - globale Kostenreduktion beim Reiseaufwand
- Jede Flugreise weniger ist ein Beitrag zum Klimaschutz, der als globale Aufgabe insbesondere für die Chance auf ein gutes Leben im Weltsüden wichig ist - optimierte Flugreisen können durch die soziale Komponente zur Völkerverständigung und somit zum Welfrieden beitragen. Das ist eine Voraussetzung für wirksame Armutsbekämpfung.
Der Reiseaufwand konnte um gut 20% reduziert werden gegenüber der "traditionellen" Herangehensweise.
2016
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
nachhaltige Prozesse
Schweiz
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ökologischer Reisen
Non-Profit-Organisation
OM Schweiz
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Markus Flückiger, Geschäftsführer von OM Schweiz in Wallisellen
Wir wollen junge Menschen ermutigen, welche einen Auslandeinsatz bei OM machen, sich mit der ökologischen Problematik auseinander zu setzen.
Wir gründen einen Öko-Fonds, womit wir diverse OM Projekte, die zum Klimaschutz beitragen, unterstützen. Wir machen Einsatzteilnehmer darauf aufmerksam, dass sie als Kompensation für ihre Flüge, einen Beitrag in diese Projekte einbezahlen können.
Wir haben interne Regelungen erstellt betreffend unseren Flugkosten bzw. bezahlen bereits selber einen bestimmten Betrag in den (bisher internen) Öko-Fonds und haben damit bereits diverse Projekte mitfinanziert, wie z.B. Solarheizung in Kirgistan, Erdwärme & -kühlung in den USA, biologischer Landbau in Asien.
Einige verstehen die zusätzlichen Beiträge für Flugkosten eher als "billige Entschuldigung" zum Fliegen. Deshalb haben wir den Betrag bewusst pro Flug auf 100 USD erhoben, also viel höher als es z.B. durch "myclimate" vorgeschlagen wird.
Ein Umdenken und ev. Reduzieren der Flüge
Vielfältiges Engagement in über 110 Ländern - viele davon im Global Süden. Wir fördern einheimische Leiterschaft durch Schulen, Mikrofinanzierungsgruppen oder sog. Self-Help Groups. Durch die Beiträge an klimafördernde Projekte fördern wir das ganzheitliche Gedankengut der Erde Sorge zu tragen
Beginn im 2015 - Spenden von bisher etwas mehr als 5'000 CHF für diverse klimafördernde Projekte.
Umwelt / Gesellschaft
nachhaltige Prozesse
Aus der Schweiz in über 100 Länder weltweit …
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Faireseiten.ch - der Einkaufsführer für Geschäfte mit Produkten aus dem fairen Handel
Non-Profit-Organisation
faireseiten.ch
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info@faireseiten.ch
Wir handeln im Geist und im Auftrag von Jesus Christus, welcher sich benachteiligten Menschen ganz besonders annimmt.
Linderung der weltweiten Armut durch Erhöhung des Fairtrade-Anteils von Konsumgütern in der deutsch¬sprachigen Schweiz durch Bekanntmachung von Geschäften, welche Fairtrade-Artikel führen, auf der Website www.faireseiten.ch.
Seit 2009 Aufbau, Weiterentwicklung und Bekanntmachung der Website faireseiten.ch
Im Projekt faireseiten.ch sind hauptsächlich Ehrenamtliche engagiert. Doch auch diese können nicht undnlich viel Zeit, KnowHow und Motivation aus dem Ärmel schütteln.
Menschen werden dank faireseiten.ch sensiblisiert und motiviert, sich für Gerechtigkeit einzusetzen und vermehrt Fairtrade-Produkte einzukaufen.
Durch das Einkaufsverhalten kann jede und jeder aktiv dazu beitragen, den weltweiten Handel fairer zu gestalten und das Schicksal von Menschen in äusserster Armut zu wenden.
Im Einkaufsführer faireseiten.ch sind über 1000 Geschäfte verzeichnet, welche Fairtrade-Produkte anbieten. Jeden Monat wird die Website von hunderten von Beuschern konsultiert.
Gesellschaft / Wirtschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Ziele
Schweiz
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Giving What We Can Pledge
Non-Profit-Organisation
Giving What We Can
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Dominic Roser als Mitglied von Giving What We Can email: roser.dominic@gmail.com; twitter: @dominicroser
Einen spürbaren Unterschied im Kampf gegen die Armut zu machen.
Die Aktion hat drei Seiten: 1. Ich verpflichte mich, bis zur Pensionierung mit 90% meines Lohns zu leben und den Rest zu spenden. 2. Die Spenden gehen nicht an irgendwelche Projekte, sondern an Armutslinderungsprojekte, von denen ich mit bestem Wissen und Gewissen sagen kann, dass ich sie für die wirkungsvollsten aller Projekte halte. 3. Ich mache meine Verpflichtung öffentlich, um das Weggeben eines Teils des Einkommens als etwas Normales und Schönes zu promoten.
Einmal pro Jahr schauen ich und meine Frau (wir haben den Pledge gemeinsam unterschrieben) 1. wieviel wir im vergangenen Jahr verdient haben und 2. auf www.givewell.org oder auf www.givingwhatwecan.org was zur Zeit die wirkungsvollsten Massnahmen zugunsten der Menschen in Armut sein könnten und 3. spenden dann 10% unseres Einkommens.
1. Es ist schwierig, die Zeit zu finden, um sorgfältig abzuklären, was als die wirkungsvollsten Projekte gelten können. 2. Manche Zeitgenossen haben den Eindruck, es ginge dabei darum, sich selbst in ein gutes Licht zu stellen, statt den Betroffenen Ressourcen zu geben, um sich aus der Armut befreien zu können.
Bereitstellung von Finanzen zur effektiven Armutsbekämpfung durch regelmässiges Spenden
Das ist das ganze Ziel der Aktion: Armutsbekämpfung im Weltsüden durch langfristige finanzielle Unterstützung für effektiv wirksame Projekte.
https://www.givingwhatwecan.org/get-involved/myths-about-aid/#myth-3-the-problem-is-so-large-my-giving-can-make-no-real-difference
Seit 2013
Gerechtigkeit
nachhaltige Ziele
Schweiz
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CO2-Bilanz einer Organisation
Non-Profit-Organisation
StopArmut
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nachhaltig@stoparmut.ch
Klimaschutz ein wirksames Mittel, um weltweite Gerechtigkeit zu fördern. Das propagiert StopArmut und will selbst mit gutem Beispiel vorangehen.
Das Vorgehen für glaubwürdigen Klimaschutz ist "messen – minimieren – kompensieren".
1. Wir haben versucht, plausible Zahlen zu generieren, wieviel Treibhausgase, vereinfacht gesagt CO2 unsere Arbeit verursacht. Schwerpunkte waren Mobilität, Veranstaltungen und Büroarbeit. 2. Wir haben versucht, CO2 zu vermeiden - vor allem durch unser Mobilitätsverhalten und ein klimabewusste Veranstaltungsmanagement. 3. Wir haben den verbleibenden geschätzen CO2-Ausstoss durch Ausgleichzahlungen an Klimaschutzprojekte "kompensiert".
Widerstände gab es vor allem zu Anfang/ vor Start der Arbeit durch offene Fragen: - Aufwand der Datenerhebung: Wie genau muss das sein, wie aufwämdig ist das oder gibt es pragmatische Lösungen? - Was, wenn unsere Bilanz "schlecht" ist? - Kann eine spendenbasierte Organisation sich Ausgleichzahlungen an Klimaschutzprojekte leisten?
1) Ein Klimabilanz der Arbeit hilft, dass die Art , wie gearbeitet wird (Veranstaltungen, Sensibilisierungsarbeit) in Einklang mit dem Ziel der Arbeit (Armutsbekämpunkt im Weltsüden) steht. 2) Umweltbewusstes Verhalten macht Sinn, da es sichtbare Beiträge zum Ziel der Arbeit liefert.
Klimawandel trifft vor allem die armutsbetroffene Bevölkerung im Weltsüden. Massgeblich verantwortlich ist jedoch die wohlhabende Bevölkerung im Weltnorden. Dazu gehört auch die Schweiz. Der CO2 Fussabdruck macht gut 60% des ökologischen Fussabdrucks der Schweiz aus. Daher ist Klimaschutz ein wirksames Mittel, um weltweite Gerechtigkeit zu fördern.
1) Ein Pilotbericht für das Jahr 2015 liegt vor und lädt andere Organisationen zur Diskussion und Nachahmung ein. 2) Der CO2-Ausstoss der Arbeit wurde vollständig kompensiert mit Klimaschutzprojekten. 3) Der Nutzen klimabewussten Arbeitens wird sichtbar.
2015-16
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft / Gerechtigkeit
nachhaltige Prozesse
Schweiz
0.9
5.8
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Missionarsreise - Flug abgesagt
Non-Profit-Organisation
MissionPlus
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p.seeberger@bewegungplus.ch
Die langjährige Beziehung zwischen der MissionPlus (Missionswerk der BewegungPlus) und der Eglise Apostolique Burkina Faso wird durch gegenseitige Besuch lebendig gehalten. Beziehungen sind wichtiger als nur materille Unterstüzung. Daher dienen die Reisen und Besuche der Beziehungspflege. Sie sind in einer oralen Gesellschaft aber auch wichtig, um anstehende Fragen zu diskutieren (E-Mails funktionieren nur in den grossen Ballungszentren einigermassen).
Strategiegespräche mit dem Kirchenvorstand, Projektevaluation, Besuche und Beziehungspflege
Die geplante Reise wurde anhand des Nachhaltigkeitsleitfadens für Dienstflüge evaluiert. Durch die Unruhen und ein Attentat in der Hauptstadt Ouagadougou waren die geplanten Aufenthalte in und ausserhalb der Hauptstadt nicht mehr möglich. Das Resultat der Evaluation zeigte, dass eine Reise unter den neuen Umständen nur noch wenig Sinn macht, da die geplanten Besuche in Zonen lagen die vom EDA z.T. als Hochrisikogebiete eingestuft wurden
Die Absage der Reise wurde von den Gastgebern mit Enttäuschung aber auch Verständnis zur Kenntnis genommen. Das bereits gebuchte Flugticket wurde nicht rückerstattet. Es wurde vereinbart, die Reise auf einen günstiegeren Zeitpunkt zu verlegen
Geplante Reisen absagen fällt generell schwer, sie werden daher z.T. auch dann durchgeführt, wenn die ursprünglichen Ziele schon vor Abreise unrealistisch erscheinen. Der Nachhaltigkeitsleitfaden hilft hier eine sachliche Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Verzicht auf die Flugreise spart Klimagase ein, die durch den Nutzen der Reise nicht ausgleichbar gewesen wären. Davon profitiert insbesondere die arme Bevölkerung im Weltsüden. Werden die geplanten Ziele allerdings erreicht, kann das einen weit grösseren Nutzen für Land und Leute bringen als die CO2 Einsparung
Reise abgesagt, keine Umweltbelastung durch Flugreise
2016
Umwelt / Gesellschaft / Wirtschaft
nachhaltige Ziele
Schweiz / Burkina Faso
0.9 / 0.4
5.8 / 1.2
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Ressourcenschonende Informatik-Erneuerung
Non-Profit-Organisation
Tear Fund Schweiz
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adrian.foerster@tearfund.ch
Wir möchten bei der IT-Erneuerung Ressourcen schonen.
Die IT von TearFund Schweiz (16 Arbeitsplätze und 2 Server) muss komplett ersetzt werden.
Bei der Umstellung von PCs auf sogenannte "Thin Clients" wird auf die Anschaffung neuer Geräte verzichtet. Die alten PCs, deren Prozessoren noch lange einwandfrei funktionieren und genug Leistung haben, werden so aufgesetzt, dass sie die Funktion der Thin Clients übernehmen. Auch andere noch funktionstüchtige Komponenten werden ins neue System integriert.
Nein
Durch die Weiterverwendung der alten PCs und anderer Komponenten werden die natürlichen Ressourcen geschont (Wegfall der Rohstoffe und Energie für Produktion und Transport).
Ein kleines Werk wie TearFund Schweiz spart mehrere tausend Franken an Investitionen, die wieder in die Entwicklungsprojekte fliessen können. In IT-Geräten werden viele Materialien (Metalle und seltene Erden) verbaut, die kostbar sind und zum Teil in Entwicklungsländern bei miserablen Arbeitsbedingungen gewonnen werden. Gesicherter Bezug aus fairen Quellen ist noch nicht möglich. Daher dient die Weiterverwendung der alten PCs auch dem Ressourcenschutz.
Eine vollwertige IT-Erneuerung, die Ressourcen schont und effizientes Arbeiten ermöglicht.
Februar 2017
Umwelt / Wirtschaft
nachhaltige Ziele
Schweiz
0.9
5.8
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Gemeinsam Lehrlinge ausbilden
Non-Profit-Organisation
Tear Fund Schweiz
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adrian.foerster@tearfund.ch
Bildung ist ein Schwerpunktthema in der Projektarbeit von TearFund Schweiz in Entwicklungsländern. Doch wie kann eine kleine Organisation wie TearFund auch in der Schweiz einen Beitrag zur Ausbildung von jungen Leuten leisten?
TearFund Schweiz bildet gemeinsam mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) KV-Lernende aus. Jedes Jahr kann eine Lehrstelle vergeben werden.
Die Lernenden absolvieren das erste Lehrjahr ihrer KV-Lehre bei TearFund Schweiz, das zweite bei der SEA, das dritte wieder bei TearFund Schweiz. Die Kosten werden im Verhältnis 1/3 : 2/3 geteilt.
Nein
Ein kleines Werk wie TearFund Schweiz kann auf nur 8 Vollzeitstellen gleichzeitig zwei Lernende ausbilden.
TearFund finanziert und begleitet Selbsthilfeprojekte von lokalen Kirchgemeinden und christlichen Werken in Ländern des globalen Südens mit dem Ziel benachteiligte Menschen zu stärken und befähigen. Die Arbeit der Lernenden im TearFund Büro unterstützt dies direkt und aktiv.
Jedes Jahr kann eine junge Person mit einer vielfältigen Lernerfahrung aus zwei Organisationen die Lehre abschliessen.
Gesellschaft / Wirtschaft
grundlegende Glaubwürdigkeit
Schweiz
0.9
5.8
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Spar- und Leihgruppen
Non-Profit-Organisation
Tear Fund Schweiz
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adrian.foerster@tearfund.ch
Existenz- und Einkommenssicherung ist ein Schwerpunktthema in der Projektarbeit von TearFund Schweiz in Entwicklungsländern. Menschen sollen durch Hilfe zur Selbsthilfe der Armutsspirale entkommen.
TearFund Schweiz unterstützt in Malawi und Sambia die Bildung von genossenschaftlich organisierten Spar- und Leihgruppen.
Gruppen von bis zu 20 interessierten Personen werden angeleitet, wie sie mit ihren eigenen finanziellen Mitteln als Gruppe ein funktionierendes Spar- und Kreditsystem aufbauen können. Zudem beinhaltet das System einen Versicherungsschutz für medizinische Notfälle in der Familie.
Nein
Den beteiligten Personen wird geholfen, Ersparnisse zu generieren. Jene, die möchten, bekommen aus dem Fonds eine grössere Summe als Kredit für ihr Kleinunternehmen. Familiäre Notfälle werden finanziell abgefedert.
Die Beteiligten stehen durch Ersparnisse und Kredite in ihrer wirtschaftlichen Situation wesentlich besser da – sie können mit grösseren Volumen Handel betreiben oder Investitionen tätigen, was preislich von Vorteil ist.
Die von TearFund und seinen Partnerorganisationen in Sambia und Malawi gegründeten Spar- und Leihgruppen (es sind schon mehrere hundert) sind so erfolgreich, dass sie sich selber multiplizieren. Begeisterte Teilnehmerinnen gründen in anderen Dörfern ohne Zutun der Hilfswerke weitere Gruppen.
Seit 2015
Wirtschaft
nachhaltige Ziele
Malawi / Sambia
0.45 / 0.59
0.8 / 1.0
StopArmut, Rosenstrasse 21b, CH-4410 Liestal
+41 79 37 37 947, nachhaltig(at)stoparmut.ch

IBAN: CH47 0900 0000 8547 5563 7