Gemeinsam als Partner Frieden und Wohlstand suchen

Ziele für nachhaltige Entwicklung 13-17

Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen. Jeremia 29.7

Die Ziele der nachhaltigen Entwicklung sind ehrgeizig und erfordern das Engagement aller. Die letzten fünf Ziele betonen die Notwendigkeit, sich mit dem Klima, dem Leben im Meer und auf dem Land sowie mit dem Frieden für alle zu befassen. Das Engagement der Regierungen ist wichtig, weil internationale Entscheidungen mit dem Ziel getroffen werden müssen, unseren Planeten zu retten. Ziel 17, Partnerschaft, ist ein Schlüssel für den Erfolg aller SDGs.

Allerdings ist Zusammenarbeit nicht immer einfach. Das bestätigt, egal, wen man fragt — ob Berufstätige, Ehepaare, die seit Jahrzehnten verheiratet sind. Das bestätigen sowohl die Vereinten Nationen, Geschäftspartner:innen und sogar Kirchen. Wenn jeder, der erfolgreich war, sein Geheimnis preisgeben würde, würde jeder aus seiner eigenen, einzigartigen Perspektive sprechen. Doch zeugen die gesamten Antworten vom Reichtum der Beziehungen, vom Vertrauen und von der Bedeutung der Teamarbeit. Andererseits stehen einer konstruktiven Partnerschaft viele Hindernisse im Weg.

Diese Ziele 13-17 konzentrieren sich auf die gemeinsame Arbeit, die notwendig ist, um den Worten von Jeremia 29,7 zu folgen. Sie sind das Herzstück des Gedeihens von Leben auf unserem Planeten, von Frieden und Zusammenarbeit:

«Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen.»

Wir sind nicht nur Bürger unserer unmittelbaren Gemeinschaften, sondern auch der Länder, in denen wir leben, und sogar des gesamten Planeten. Wenn sie gedeihen, tun wir es auch. Diesen Status als Bürger des Planeten anzunehmen, ist wichtig, aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht in der Frage verzetteln, ob wir zu einem bestimmten Staat gehören. Jesus hat diese Denkweise in dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter herausgefordert.

Stattdessen sollten wir uns fragen: Suche ich Frieden und Wohlstand für den Ort, an dem ich mich befinde, mit seinen Wechselbeziehungen mit dem Rest der Welt, und bete ich dafür? Der Aufruf hier ist, das Wohlergehen der von Gott geschaffenen Welt zu suchen, dafür zu beten und mitzugestalten.

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) in der Deutschschweiz vertritt von Zürich aus rund 460 Landes- und Freikirchen, organisiert in ca. 70 Sektionen, 160 Organisationen, 14 Arbeitsgemeinschaften und damit eine Basis von ungefähr 210’000 Christinnen und Christen aus Landes- und Freikirchen. Sie ist Teil einer weltweiten Bewegung von 600 Millionen Gleichgesinnten in 135 Ländern. Der Slogan «Gemeinsam besser» drückt in knapper Form aus, wofür die SEA seit über 170 Jahren steht: Durch das Fördern der Einheit und des Miteinanders von christlichen Gemeinschaften soll das gemeinsame Zeugnis und Wirken glaubwürdiger und besser werden. Die SEA ist davon überzeugt, dass es besser ist, gemeinsam die Gemeinschaft zu fördern, die Gesellschaft zu verändern und den Glauben zu teilen. So fördert sie die Zusammenarbeit zwischen evangelischen Werken sowie Landes- und Freikirchen, äussert sich zu aktuellen ethischen und religiösen Fragen und realisiert Projekte, die den Menschen die Liebe Gottes und die Inhalte des christlichen Glaubens verständlich vermitteln.

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