bei Produkten aus dem Süden auf faire Labels achten

Viele unserer alltäglichen Produkte sind deswegen so billig, weil bei der Herstellung unter anderem auf soziale Standards teilweise oder ganz verzichtet wird. Firmen, die dies ausnutzen, können die Preise nach unten drücken und andere Anbieter, die sich um höhere Standards bemühen, vom Markt verdrängen. Wenn wir Produkte mit fairen Lables einkaufen, unterstützen wir Firmen, die sich um mehr Transparenz bemühen.* Mehr Informationen gibt's hier.

Gemüse und Früchte regional und saisonal geniessen

Nicht-saisonale Produkte haben, bis sie im Regal stehen, meist einen sehr weiten Weg hinter sich oder mussten aufwändig in Kühlhäusern gelagert werden. Beides bedeutet einen unverhältnismässigen Verbrauch an Ressourcen, insbesondere Erdöl, und trägt zu einer höheren Emission von Treibhausgasen bei. Dies belastet die Umwelt und auch den Menschen, insbesondere in armen Ländern. Saisontabellen gibt's hier.


Einkauf so planen, dass keine Nahrungsmittel verderben

Ein Drittel aller Lebensmittel geht bei der Produktion, der Zubereitung oder auf dem Teller verloren. Dies in einer Welt, in der Millionen von Menschen Hunger leiden. Mehr Informationen gibt's hier: foodwaste.ch, zugutfuerdietonne.de








Lebensmittel nicht
zu schnell
wegwerfen

(kein blindes Vertrauen in Verfallsdaten) Viele Lebensmittel sind noch lange über das Verfallsdatum hinaus geniessbar. Nicht mehr frische Produkte (wie z. B. hartes Brot) lassen sich durch geeignete Zubereitung wieder geniessbar machen. Mehr Informationen gibt's hier: biovision.ch (PDF-Datei), beobachter.ch




Produkte aus biologischem Anbau bevorzugen

Die biologische Landwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, hochwertige Produkte mit Respekt vor natürlichen Lebenskreisläufen herzustellen. Dies geschieht mithilfe von Methoden, welche menschliche Einflüsse auf die Umwelt minimieren. Bei Kaufentscheidungen können Bio-Siegel helfen.* Das Verbot von Pestiziden wirkt sich zudem positiv auf die Gesundheit von Arbeiterinnen und Arbeitern auf Plantagen aus. Mehr Informationen gibt's hier: bio-suisse.ch, ec.europa.eu/...

In Restaurants eine Gästefeedback-Karte hinterlassen

Auf diese unkomplizierte Art können die Betreiber nach einem Restaurantbesuch auf fair gehandelte Produkte aufmerksam gemacht und Betreiber, die bereits fair gehandelte Produkte anbieten, bestärkt und ermutigt werden. Mehr Informationen gibt's hier, bestellen kann man sie hier.





Wenig Fleisch und Fisch essen

Um eine fleischliche Kalorie zu erzeugen, braucht es ein Mehrfaches an Kalorien Futter. Getreide, welches vielerorts benötigt würde, um die lokale Bevölkerung zu ernähren. Auch Schweizer Tiere werden oft mit Kraftfutter aus dem globalen Süden gemästet. Ausserdem werden bei der Tierproduktion Treibhausgase freigesetzt. Hinzu kommen umwelt- und tierschädigende Zustände in der Massentierhaltung. Mehr Informationen gibt's hier: publiceye.ch (PDF-Datei)  

Es werden heute fast überall mehr Fische gefangen, als natürlich nachwachsen können. Ein Drittel aller überwachten Fischbestände gilt als überfischt oder erschöpft. In europäischen Gewässern sind es sogar drei Viertel. Mehr Informationen gibt's hier: wwf.ch

StopArmut ist nicht für den Inhalt einer verlinkten externen Seite verantwortlich und übernimmt auch keinerlei Verantwortung für deren Links oder Aktualisierungen. StopArmut bietet diese Links nur als weiterführende Informationen, ohne sich die Inhalte zu Eigen zu machen.