Fairer Handel - was ist das?

Wer über den Markt gute Lebensbedingungen im Weltsüden erreichen will, ist beim fairen Handel richtig. Das ist gelebte Solidarität mit Kleinproduzenten im Weltsüden. Fairer Handel macht Druck, dass der globale Handel gerechter wird.

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Fair Trade oder zu deutsch fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft von Händlern im Weltnorden mit Produzierenden im Weltsüden. Die Partnerschaft beruht auf Dialog, Transparenz und Respekt. Sie will den internationalen Handel gerechter gestalten.

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Der faire Handel setzt soziale Standards im globalen Handel zwischen ungleichen Partnern:
• Verträge garantieren Lohn- und Sozialstandards für Produzierende im Weltsüden.
• Labels erlauben ethische Kaufentscheide im Weltnorden.

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Immer mehr Konsumgüter werden im Weltsüden von Kleinproduzenten hergestellt. Für immer mehr dieser Produkte gibt es Fair Trade Standards: Neben Lebensmitteln und Kleidern gehören auch Dinge wie Gold, Blumen, Deko und Spielsachen dazu.

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Die Anfänge des fairen Handels liegen in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Heute ist der faire Handel eine relevante Marktnische – bei einigen Produkten sogar mehr als das. Zieht nun der konventionelle Handel nach? Wird Fair Trade eine Selbstverständlichkeit?

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Fair Trade Produkte sind häufig teurer. Wie erklärt sich das? Generell gilt:
• Kleinproduzenten im Weltsüden bekommen mit Fair Trade eher einen existenzsichernden Lohn.
• Nischenprogramme haben höhere Logistikkosten als Massenlieferungen.
• Gute Fair Trade Programme haben eine transparente Preispolitik.

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Gibt es saisonal-regionale Alternativen, ist es oft weniger sinnvoll, Produkte aus dem Weltsüden zu kaufen - selbst wenn diese fair gehandelt sind. Nachhaltigkeit ist der Überbegriff für einen ethisch verantwortungsbewussten Lebensstil. Fairer Handel ist ein Aspekt davon. Er fokussiert auf globale Gerechtigkeit und Armutsminderung im Weltsüden.


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