Selbstexperimente durchführen, z. B. eine Woche lang nur eine Schale Reis pro Tag essen

Weltweit sind über 800 Millionen Menschen unterernährt. Das ist hundert Mal die Bevölkerung der Schweiz! Doch wissen wir, die dreimal am Tag satt werden, überhaupt noch was "Hunger" bedeutet? Das Selbstexperiment, nur eine Schale Reis pro Tag essen, kann helfen, sich zumindest ein bisschen in eine/-n Hungernde/-n einzufühlen. Am Besten führt man dieses Experiment in einer Gruppe durch, bestärkt sich gegenseitig und versucht zusätzlich andere auf die Hungerproblematik aufmerksam zu machen. Andere mögliche Experimente sind: eine Zeit lang nur mit 2 Franken pro Tag auskommen (extreme Armut laut Weltbank), eine Woche nur zu Fuss unterwegs sein, das Wasser zum Trinken und Waschen beim Dorfbrunnen holen gehen etc. Einen Erfahrungsbericht zu "eine Schale Reis" gibt's hier: brot-fuer-die-welt.de/...


Das Konto bei einer Bank eröffnen, die ein ethisches und transparentes Gesamtkonzept verfolgt

Wenn wir unser Geld einer Bank anvertrauen, dann bunkert sie es nicht in einem Tresor, sondern gibt es z. B. an Unternehmen als Kredit weiter, die damit ihre Geschäfte finanzieren. Weiss ich, welche Unternehmen meine Bank so finanziert? Investiert sie in Firmen, die ihren Mitarbeitenden anständige Löhne bezahlen? Die in ihrer Tätigkeit auf Mensch und Umwelt achtgeben? Oder finanziert meine Bank Firmen, die ihren Gewinn über alle ethischen, ökologischen und sozialen Standards setzen? Mehr Infos gibt's hier: dievorbaenker.org/... und auf wwf.ch/...










Geld in soziale und ethische Fonds investieren


Die meisten, auch nicht explizit "ethischen" Banken bieten soziale und ethische Fonds an, um Geld anzulegen. So kann die Kundin der Bank zeigen, was ihr wichtig ist und ihre Investitionen gezielter steuern. Diese Fonds sind wohl oft auf Kundenwunsch hin entstanden und nicht immer aus Überzeugung der Banken. Wir sehen: Eine vermehrte Nachfrage ist also wichtig! Wir als Kunden bestimmen entscheidend mit, wie unsere Banken Geschäfte machen.












Nicht mehr Wohnraum beanspruchen als nötig



Die Rechnung ist einfach: je weniger Wohnraum, desto weniger Gebäude, die aufwändig gebaut werden müssen, desto weniger Raum, der beheizt und beleuchtet werden muss, desto weniger Produkte, mit denen man den Wohnraum auffüllt, desto mehr Platz für meine Nachbarin, meinen Nachbar.


















Ausreichend heizen, aber nicht verschwenderisch



In der Wohnung lebt es sich im Winter auch in einem Pulli bequem und auf dem Sofa sorgt sowieso erst eine weiche Strickdecke für echte Gemütlichkeit. Kaum benutzte Räume wie ein leeres Gästezimmer oder der Hausflur kommen zudem ohne Heizung aus. So werden auch da Ressourcen frei – für die Umwelt und das Portemonnaie! Mehr Infos gibt's hier: energieschweiz.ch/...
















Backofen und andere elektrische Geräte sparsam verwenden und ganz ausschalten (kein Standby)

Unser Portmonnaie und die Umwelt dankt es uns: Wenn man einen Raum verlässt, dreht man das Licht ab. Dies weiss jedes Kind. Doch wie viel Strom verbraucht welches Gerät meines Haushalts? Z. B. der Backofen und der Kochherd sind unglaubliche Stromfresser. Wie oft muss ich diese wirklich verwenden? Mehr Infos gibt's hier: hausinfo.ch/...  Jedes Gerät im Standby-Modus braucht Strom. Und dies nicht zu knapp: Etwa 10 Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Schweizer Haushalts wird für nicht vollständig abgeschaltete elektronische Geräte verbraucht. Dies entspricht dem Stromverbrauch aller Firmen und Haushalte der Stadt Zürich. Praktisch nutzlos verschwendet! Schade... Darum: Geräte immer ganz ausschalten oder ausstecken (auch Ladegeräte)! Dies funktioniert am besten mit einer abschaltbaren Stromleiste.

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