Die aktuelle Lage

Wichtigstes der insgesamt sieben Ziele gegen Armut: Bis 2030 soll sichergestellt werden, dass allen Männern und Frauen, darunter besonders den Armen und Bedürftigen, die gleichen ökonomischen Ressourcen zur Verfügung stehen. Darunter die zur Erfüllung der Grundbedürfnisse, Besitz und Kontrolle über eigenes Land sowie der Zugriff auf natürliche Ressourcen, neue Technologien, Finanzsysteme und Mikrofinanzierungen[1]

  • Von 2002 bis 2012 halbierte sich der Anteil der Weltbevölkerung unter der Armutsgrenze von 26 auf 13 Prozent. Das heißt, dass 2012 einer von acht Menschen weltweit in extremer Armut lebte. [Das sind immer noch 836 Millionen Menschen, die in extremer Armut leben. Einer von fünf Menschen in den Entwicklungsländern muss mit weniger als 1,25 Euro am Tag auskommen. Eins von sieben Kindern ist stark untergewichtig. Im Jahr 2014 haben sich täglich 42.000 Menschen auf die Flucht begeben.[2]] In Afrika südlich der Sahara, wo 2012 mehr als 40 Prozent der Menschen mit weniger als 1,90 Dollar pro Tag auskommen mussten, ist Armut nach wie vor weit verbreitet.
  • 2015 lebten weltweit 10 Prozent aller Arbeitenden und ihre Familien von weniger als 1,90 Dollar pro Kopf und Tag; 2000 waren es noch 28 Prozent.
  • Die 15- bis 24-Jährigen leiden am ehesten unter Erwerbsarmut: 2015 lebten 16 Prozent aller beschäftigten Jugendlichen unter der Armutsgrenze, im Vergleich zu 9 Prozent der Erwachsenen.
  • In Ländern mit niedrigem Einkommen erhält etwa ein Fünftel der Menschen Sozialhilfe- oder Sozialschutzleistungen, während es in Ländern mit höherem mittlerem Einkommen zwei Drittel sind.