Die aktuelle Lage

Der Klimawandel ist die größte Einzelbedrohung für die Entwicklung; seine weit verbreiteten und noch nie dagewesenen Auswirkungen belasten unverhältnismäßig stark die Ärmsten und Schwächsten. Es bedarf umgehender Maßnahmen, um diese Bedrohung zu bekämpfen wie auch die Widerstandskraft bei der Bewältigung klimabedingter Gefahren und Naturkatastrophen zu stärken.  

[Wichtigstes der insgesamt fünf Ziele gegen den Klimawandel: Klimaziele sollen in nationale Politik und Gesetze als fester und verbindlicher Bestandteil integriert werden.]  

  • Im April 2016 unterzeichneten 175 Mitgliedstaaten das historische Übereinkommen von Paris, das den Weg für allseitige ambitionierte Maßnahmen zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf nicht mehr als 2°C weist.
  • Im Jahresdurchschnitt kamen von 2000 bis 2013 infolge von Naturkatastrophen 83.000 Menschen ums Leben und 211 Millionen waren betroffen.
  • 2015 gaben nur 83 Länder an, über Rechts- und/oder sonstige Vorschriften für das Management von Katastrophenrisiken zu verfügen.
  • [Von 1880 bis 2012 hat sich die globale Temperatur um 0,85 Grad Celsius erhöht.
  • Von 1901 bis 2010 ist der Meeresspiegel durchschnittlich um 19 Zentimeter gestiegen.
  • Das Eis in der Arktis ist seit 1979 um 1,07 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen – pro Jahrzehnt.
  • Es wird weltweit 50 Prozent mehr Kohlendioxid ausgestoßen als noch 1990. [2]]