Welche Ziele hat die Schweiz?

Ziel 3.1
Die Treibhausgasemissionen sind gegenüber 1990 um 50 % gesenkt, und davon sind mindestens 30 % durch Massnahmen im Inland erfolgt (durchschnittliche Reduktion 2021–2030 von minus 25 % bzw. 35 %).  

Ziel 3.2
Der durchschnittliche Energieverbrauch pro Person ist gegenüber dem Stand im Jahr 2000 um 34 % gesenkt (16 % bis 2020 und 43 % bis 2035).  

Ziel 3.3
Der durchschnittliche Stromverbrauch pro Person ist gegenüber dem Stand im Jahr 2000 um 10 % gesenkt (3 % bis 2020 und 13 % bis 2035).  

Ziel 3.4
Die durchschnittliche inländische Produktion von Elektrizität aus erneuerbaren Energien liegt bei mindestens 49 TWh (davon 37 TWh durch Wasserkraft; 51 TWh insgesamt bzw. 37 TWh durch Wasserkraft im Jahr 2035).  

Ziel 3.5
Die Konsequenzen des Klimawandels für Naturgefahrenprozesse sind bekannt, und Veränderungen von Risiken werden frühzeitig erkannt.  

Ziel 3.6
Die Risiken des Klimawandels sind minimiert, die klimabedingten Chancen genutzt, Bevölkerung, Sachwerte und natürliche Lebensgrundlagen geschützt und die Anpassungsfähigkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gesteigert.  

 

Aktueller Stand der Umsetzung dieser Ziele: siehe PDF mit den Massnahmen  

NOTIZ: Die Zielbezeichnung bezieht sich auf die 9 Handlungsfelder der "Strategie Nachhaltige Entwicklung" der Schweiz. Dabei finden sich die Ziele von SDG 13 im Anhandlungsfeld 3.

Quelle: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019

 

 

Aussenpolitische Ziele

  • Stärkung der Nothilfe, um die von Krisen und Katastrophen betroffenen Menschen zu unterstützen und zu schützen, namentlich die Millionen von Flüchtlingen und intern Vertriebenen im Nahen Osten
  • Die Schweiz engagiert sich dafür, dass die Auswirkungen des Klimawandels und die Umweltschäden nicht die Ärmsten und Verletzlichsten treffen. Bewerkstelligen will sie dies insbesondere durch eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und der Ökosysteme.

 

 

Quelle: Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2017-2020