Konferenz 2019

Zero Hunger: StopArmut-Konferenz 2019

Samstag, 23. November, in Aarau (Berufsschule)

Wie kann unser Planet nachhaltig ernährt werden? Wir sind aufgefordert, zu Gottes Schöpfung Sorge zu tragen und so den Lebensraum auch für künftige Generationen zu sichern. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, in eine nachhaltige Entwicklung unserer Erde zu investieren und Hunger zu beenden.

Das erwartet Sie:

  • Meinungsbildung durch praxisnahe Referate und konkrete #zerohunger-Aktion
  • 12 Workshops mit Anregungen zu einem fairen und gerechten Lebensstil
  • Tischmesse „Dorf der Möglichkeiten“ mit 25 Organisationen, welche sich für eine nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft engagieren, in der Schweiz und im globalen Süden
  • Fairtrade-Markt mit 10 Organisationen
  • Ressourcenschonende Verpflegung und umweltbewusste Konferenzorganisation
  • Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten

Die Konferenz wird von StopArmut verantwortet. Wir sind Teil von Interaction, einer Arbeitsgruppe der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

Nahrung für 10 Milliarden Menschen

Schon jetzt könnten wir genug Nahrung produzieren, um 10 Milliarden Menschen zu ernähren, doch gibt es immer noch 800 Millionen Menschen, die chronisch unterernährt sind. Eine gerechte Verteilung findet nicht statt, stattdessen geht etwa ein Drittel aller Nahrungsmittel, welche für die Menschen produziert werden, unterwegs verloren oder landet im Abfall. Zudem bedrohen der hohe Fleischkonsum und die Bodenausnutzung das Klima und die Biodiversität. Es braucht eine gesunde Ernährung sowie eine nachhaltige Produktion, damit es für alle reicht. 

Kleinbauern unter Druck

Besonders die Kleinbauern im Globalen Süden geraten im Zuge des Konzentrationsprozesses in der Nahrungsmittelproduktion immer mehr unter Druck, wenige Konzerne beherrschen die weltweite Lebensmittelproduktion. Wie sieht ein nachhaltiges Nahrungsmittelsystem aus, das die Biodiversität schützt und Ernährungssicherheit für heutige und künftige Generationen gewährleistet?

Die StopArmut-Konferenz 2019 informiert und zeigt anhand der folgenden 3 Schwerpunkte Handlungsmöglichkeiten auf:

  • Mein Lebensstil: Was kommt bei mir auf den Teller, damit es für alle reicht? Welche Auswirkungen hat mein Lebensstil auf die Umwelt und auf die Menschen im Globalen Süden? Welche Ernährung fördert Gerechtigkeit und wie kann ich foodwaste vermeiden?

  • Mein politisches Engagement: Die Nahrungsmittelindustrie hat grösste Auswirkungen auf den Klimawandel. Wie sieht ein nachhaltiges Nahrungssystem im Sinne der Agenda 2030 für die Schweiz aus? Welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene? Was braucht es, damit Agrokonzerne ihre Verantwortung wahrnehmen?

  • Meine (Kirch-)Gemeinde: Als Kirchen prägen wir die Gesellschaft. Welche Antwort hat die Kirche auf den weltweiten Hunger, die damit verbundene globale Ungerechtigkeit und die immer knapper werdenden Bodenreserven?

 

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