"Nachhaltigkeit (er)leben"

Eine nachhaltige Konferenzorganisation ist uns wichtig – auch für dieses Jahr haben wir Ziele gesteckt:

Unser CO2-Fussabdruck soll bei max. 8.5 kg CO2/Person oder total 3,4t CO2 liegen. Wir gehen von einer Anzahl von 400 Konferenzteilnehmenden aus. Das gesetzte Ziel liegt dann deutlich unter dem Schnitt von 12-45kg CO2/Person gemäss Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt (AKU).

Die Konferenz wird anhand der Kriterien im von der AKU herausgegebenen Richtliniendokument "Checklisten für eine nachhaltige Event-Planung" bewertet. Unser Ziel ist im obersten Viertel der Bewertungsskala zu landen und so als vorbildliche Veranstaltung zu gelten.

Machen Sie mit und tragen Sie zu einer nachhaltigen Konferenz bei indem Sie z.B. mit den ÖV an die Konferenz kommen und das Auto zuhause lassen. Ob wir das Topresultat vom Jahr 2019 übertreffen können, werden wir sehen!

 

Gute CO2-Bilanz an StopArmut-Konferenz 2019

Dank veganer Suppe und einer starken ÖV-Nutzung konnte die StopArmut-Konferenz 2019 die bisher beste CO2-Bilanz aufweisen. Insgesamt wurden “nur” 3.20t CO2 verbraucht (2018: 3.26t). Wir konnten uns gegenüber dem Vorjahr verbessern bei gleichzeitiger Zunahme von +100 Teilnehmenden. Bei 420 Teilnehmenden kommt dies auf 7.64 kg CO2 pro Person zu stehen (2018: 10.37kg). Dies liegt somit deutlich unter dem Schnitt von 12-45kg CO2 pro Person nach Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt (AKU). Gemäss deren "Checklisten für eine nachhaltige Event-Planung" dürfen wir uns als vorbildliche Veranstaltung rühmen!

Unser Dank gebührt deshalb allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit dem Velo, zu Fuss oder mit den ÖV angereist kamen und sich mit einer Suppe zufrieden gaben. Nur gerade 12% sind mit einem Auto angereist (2018: 16%). Eine vegane, saisonale Kürbissuppe war das zweite entscheidende Merkmal für eine tiefe CO2-Bilanz. Wir danken der Firma Renercon, die auch dieses Jahr wieder den CO2-Fussabdruck kompensiert.

Verbesserungspotential gäbe es allenfalls bei der Menge an Druckerzeugnissen bzw. der Verringerung von Beilagen bei grossen Versänden. Eine Verlagerung der Konferenz in die wärmeren Monate würde weniger Heizenergie brauchen. Bei Verzicht auf das Dorf der Möglichkeiten sowie den Fairtrade-Markt könnte man die meisten PKWs einsparen (Materialtransporte), allerdings sind die langfristigen Folgen (Änderungen im Lifestyle, Einsatz für mehr Gerechtigkeit und Barmherzigkeit) solcher Tischmessen nachhaltig und sollten darum für unsere Konferenz beibehalten werden. Die grösste CO2-Einsparung könnte man bei einer geringeren ÖV-Nutzung erreichen, indem die Konferenz-Location unmittelbar am Bahnhof einer grossen Stadt mit grossem StopArmut-Publikum sein würde (z.B. Bern oder Zürich) und mehr Teilnehmende zu Fuss oder mit dem Velo anreisen würden. Für die Konferenz 2020 wurde zum ersten Mal mit Olten der ÖV-Verkehrsknotenpunkt der Schweiz gewählt, die Location liegt unmittelbar beim Bahnhof (Stadttheater). Es wird sich zeigen, ob dies eine positive Auswirkung auf die ÖV-Mobilität hat.

4 Aspekte für einen kleinen CO2-Fussabdruck

Hier geht es zu 6 weiteren Aspekten, die relevant sind für eine nachhaltige Event-Organisation.

1) Begegnung unterwegs und gerechte Ressourcennutzung

Die An- und Abreise ist das dominierende Thema in der Umweltbilanz der StopArmut-Konferenz. Der Individualverkehr trägt deutlich zum Klimawandel bei – Bahn und Fahrgemeinschaften sind dagegen umweltschonend und stärken das Gemeinschaftserlebnis von Tür zu Tür.

Bitte mitwirken

Bitte mitwirken:

  • Zur Tagung mit dem ÖV anreisen und andere ebenfalls dazu motivieren.

2) Guten Tag - lecker und fair verpflegt

Gutes Essen gehört zu einer guten Tagung. Essen hält Leib und Seele zusammen, verbindet Menschen und kann darüberhinaus auch Konfliktpotenzial im Weltsüden entschärfen. Mit einer vegetarischen, biologischen und fair produzierten Verpflegung übernhemen wir Verantwortung.


Bitte mitwirken

Bitte mitwirken:

  • Nimm die rPET-Wasserflasche als originelles Konferenz-Souvenir mit nachhause und verwende sie weiter!

3) Angenehmes Tagungsklima – zu welchem Preis?

Die Wahl des Tagungsortes bestimmt weitgehend, wie gut oder schlecht die Ressourceneffizienz der Tagung in puncto Energie ist. Der Energiestandard der Gebäude und Infrastruktur ist dafür ausschlaggebend. Variabel sind nur symbolische Massnahmen.

Bitte mitwirken

Bitte mitwirken:

  • Geniess die Konferenz in vollen Zügen, im Wissen, dass das Konferenz-Team sich für einen nachhaltigen Event einsetzt.

4) Wenn schon Abfall, dann richtig recycliert

Die Schweiz ist Abfall-Weltmeister. An der Konferenz wollen wir gegensteuern. Denn „Abfall vermeiden“ lässt mehr Ressourcen für andere übrig. Ausserdem ist die korrekte Abfalltrennung eine wahre Integrationsleistung.

Bitte mitwirken

Bitte mitwirken:

  • Unsere Sponsoren und Medienpartner freuen sich, dich kennen zu lernen. Bediene dich einfach mit den (Print-)Materialien, die dich ansprechen und dich motivieren, am Ball zu bleiben.
  • Entsorge deinen Abfall in den entsprechenden Behältern. Die rPET-Flasche kannst du gerne als Souvenir mit nach Hause nehmen und weiterverwenden.