StopArmut-Konferenz auf 13. März 2021 verschoben

Verschoben, aber nicht aufgehoben: Die 12. StopArmut-Konferenz kann coronabedingt nicht wie geplant im November stattfinden. Das Thema «Wasser – Durst nach Gerechtigkeit» wird aber auch im Frühling 2021 unverändert aktuell sein, zumal die Pandemie deutlich vor Augen geführt hat, wie wichtig die Verfügbarkeit von Wasser ist. Am 13. März in der FCG Aarau wird die Frage der gerechten Verteilung des lebenswichtigen Guts im Fokus stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sie auf individueller und gesellschaftlicher Ebene Teil der Lösung werden können.

 

 

Wasser – Durst nach Gerechtigkeit: StopArmut-Konferenz 2021

13. März 2020, in Aarau (FCG)

 

 

Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach. Amos 5.24

COVID-19 ist überall und hat unseren Alltag grundlegend verändert. Wir schützen uns beispielsweise, indem wir unsere Hände viel öfters waschen. Doch was, wenn das Wasser fehlt?

In den letzten 30 Jahren stieg der Anteil an Menschen mit Zugang zu sauberem Wasser kontinuierlich an. Trotzdem haben noch immer rund 2.1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser. Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu einfachsten sanitären Einrichtungen. Jedes Jahr sterben mehr als 2 Millionen Menschen an den Folgen von verschmutztem Trinkwasser, täglich sind es 1000 Kinder unter fünf Jahren.

Gleichzeitig beherrschen eine Reihe multinationaler Konzerne die globalen Wassermärkte und verschmutzen nicht selten lebenswichtige Wasserquellen. Unser wachstumsbasierter Lebensstil hat grösste Auswirkungen auf die Wasservorräte anderer Länder. Was braucht es, dass Wasser gerecht verteilt wird? Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht! Sei dabei an der 12. StopArmut-Konferenz und erfahre, wie du Teil der Lösung werden kannst.

Folgenden Schwerpunkten gehen wir auf den Grund:

Mein Lebensstil: Welche Auswirkungen hat mein Lebensstil auf die Wasservorräte anderer Länder und auf die Menschen im globalen Süden? Wie kann ich meinen Wasserfussabdruck verringern?

Mein politisches Engagement: Unsere Produktionsmuster haben grösste Auswirkungen im globalen Süden. Wie sieht ein nachhaltiges Produktionssystem im Sinne der Agenda 2030 für die Schweiz aus? Was braucht es, damit Konzerne ihre Verantwortung wahrnehmen?

Meine Kirchgemeinde: Als Christinnen und Christen prägen wir die Gesellschaft. Welche Antwort haben wir auf Umweltkatastrophen, globale Krisen und Ungerechtigkeit?

Das erwartet dich:

  • Praxisnahe Referate
  • Biblische Perspektive zum Thema
  • 8 Workshops
  • „Dorf der Möglichkeiten“ mit 30 Organisationen
  • Fairtrade Markt
  • Ressourcenschonende Verpflegung
  • Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten

 

 

Die Konferenz wird von StopArmut verantwortet. Wir sind Teil von Interaction, einer Arbeitsgruppe der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

Trägerorganisationen

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